Utopia

Vor 500 Jahren ist das Buch „Utopia“ des englischen Humanisten Thomas Morus erschienen. „Natürlichen Willen“ hat er das Streben nach dem Geld genannt, nach Status und Macht. Doch Privateigentum geht nach seiner Überlegung immer auf Kosten anderer.

Die Natur unseres Narzissmus, die Erbsünde unserer Gier, hervorgebracht durch das Bewusstsein, Erkennen, Streben nach mehr, ist das menschliche Überlebens-Prinzip. Ohne Privateigentum funktioniert eine Gesellschaft nicht.

In Utopia, wäre der Sinn des Lebens aber nur sein störungsfreier Vollzug. Das Gute wäre das Gerechte, das christliche Jenseits erfährt hier seine innerweltliche Vollendung. Diese Grausamkeit einer „Ratio-Farm“ hat die Wirklichkeit der kommunistischen Idee als triste Zwangsveranstaltung vorgeführt. Doch müssen wie deshalb in einer Gesellschaft leben, die alles nach dem Geld bemisst?

62 Menschen auf dieser Erde besitzen genauso viel, wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.

Mehr Gemeinwohl durch globale Gesetze und eine gemeinsame Exekutive der Staaten ist aber auch utopisch.

Mehr Gemeinwohl in Städten und Firmen, als kommunales Klima unserer direkten Umgebung, geben uns dagegen den Luxus eines sinnvollen Lebens, durch das Gefühl der Anerkennung von den Menschen, die wir kennen.

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